Erasmusfahrt nach Oberschützen/Österreich - Sportlicher Austausch und besondere Erfahrungen
Im Rahmen unseres Erasmus+-Programms reisten 21 Schülerinnen und Schüler des WPU Sport 7–9 für sechs Tage nach Oberschützen in Österreich. Für uns alle war diese Fahrt mehr als nur eine schulische Exkursion: Sie bot die Möglichkeit, sportlichen Austausch aktiv zu erleben, Einblicke in ein anderes Schulsystem zu gewinnen und internationale Begegnungen ganz konkret zu erfahren.
Bereits am ersten Tag wurde deutlich, wie verbindend Sport sein kann. Bei einer Schulrallye sowie im gemeinsamen Sportunterricht kamen unsere Schülerinnen und Schüler schnell mit ihren österreichischen Gastgeberinnen und Gastgebern ins Gespräch. Es war schön zu beobachten, wie selbstverständlich sich Teams mischten und wie offen beide Seiten aufeinander zugingen.
Das weitere Programm war vielseitig und bewusst bewegungsorientiert gestaltet. Neben Hospitationen im Unterricht standen unter anderem ein Besuch im StarJump, ein gemeinsamer Kinoabend mit anschließendem Essen, Spieleabende sowie ein spannendes Krimispiel auf dem Plan. Ein besonderes Highlight war das Faschingsfest an der Sportmittelschule Oberschützen. Mit ihrem Gruppenkostüm „M&Ms“ sicherten sich unsere Schülerinnen und Schüler sogar den zweiten Platz beim Kostümwettbewerb.
Sportliche Höhepunkte bildeten der Skitag in St. Corona sowie der Besuch der Sonnentherme Lutzmannsburg gemeinsam mit einer Schulklasse vor Ort. Gerade der Skitag wird vielen besonders in Erinnerung bleiben. Für zahlreiche Schülerinnen und Schüler der SNG war es das erste Mal auf Skiern. Anfangs noch vorsichtig und mit einigen Unsicherheiten, entwickelten sich schnell Mut und Ehrgeiz. Am Ende schafften es tatsächlich alle, den ersten kleinen Berg eigenständig hinunterzufahren. Besonders beeindruckend war dabei die Unterstützung durch die Schülerinnen und Schüler der SMS Oberschützen, die mit großem Engagement halfen, erklärten und motivierten. Hier wurde der Gedanke des europäischen Austauschs ganz praktisch gelebt.
Den kulturellen Abschluss der Fahrt bildete der Besuch der Stadt Wien. Die 343 Treppenstufen auf den Südturm des Stephansdoms verbanden in diesem Moment auf besondere Weise den sportlichen Anspruch mit einem kulturellen Erlebnis, inklusive eines beeindruckenden Ausblicks über die Stadt.
Die Rückreise stellte uns schließlich vor unerwartete Herausforderungen. Unser Flug wurde storniert, als wir bereits am Gate standen und das Gepäck aufgegeben war. Nach zahlreichen Telefonaten und Absprachen entschieden wir uns kurzfristig für die Rückfahrt mit dem Nachtzug (ohne reservierte Schlafplätze). Als dieser zusätzlich noch vier Stunden Verspätung hatte, war klar: Diese Heimreise würde Geduld erfordern. Letztlich erreichten wir Hamburg 16 Stunden später als geplant.
Umso bemerkenswerter war die Reaktion der Gruppe. Trotz Müdigkeit und Ungewissheit blieben die Schülerinnen und Schüler ruhig, unterstützten sich gegenseitig und bewahrten ihren Humor.
Fotoserien
Erasmusfahrt nach Oberschützen/Österreich - Sportlicher Austausch und besondere Erfahrungen (FR, 20. Februar 2026)



















